Breiter Zuspruch aus Politik und Wirtschaft für SAM

Die Quote der Arbeitslosen nach dem SGB II hält sich weiter auf einem niedrigen Niveau und liegt aktuell bei 2,8 Prozent. Das entspricht im August 2019 exakt 6.341 Arbeitslosen im MKK. Die Anzahl der Leistungsbezieher nach dem SGB II betrug in diesem Zeitraum 25.421 Personen. Es gelang dem Jobcenter im August 432 Arbeitsuchende in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Die Zahl der Neuanträge lag bei 429. Im gleichen Zeitfenster nahmen 970 Klientinnen und Klienten des KCA-Jobcenters an einer Maßnahme der aktiven Arbeitsförderung teil. Die Bandbreite dieser Maßnahmen ist sehr weit und reicht von niedrigschwelligen Angeboten bis hin zu arbeitsmarktnahen Qualifizierungen. Zusätzliche Informationen können Sie der beigefügten Übersicht entnehmen. In diesem Monat liegt der Fokus auf dem Programm „Sozialer Arbeitsmarkt im Main-Kinzig-Kreis“.

Themen-Schwerpunkt August 2019 – Breiter Zuspruch aus Politik und Wirtschaft für SAM

Das Programm „Sozialer Arbeitsmarkt im Main-Kinzig-Kreis“ (SAM) trifft nach erfolgreicher Startphase auf sehr positive Resonanz bei Teilnehmern und Partnern. Das Jobcenter des Kommunalen Centers für Arbeit (KCA) und die Gesellschaft für Arbeit, Qualifizierung und Ausbildung (AQA), beides Töchter des Main-Kinzig-Kreises, hatten zu einem Fach-Austausch in die SAM-Räumlichkeiten in Hanau eingeladen. Neben Medienvertretern, Projekt-Mitarbeitenden und -Teilnehmenden fanden sich auch die nachstehenden Vertreter von Unternehmen, Verbänden, Kammern und politischen Institutionen ein.

So äußerten sich Herr Dr. Gunther Quidde, Geschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern, und Axel Hilfenhaus, Geschäftsführer der Handwerkskammer Hanau, übereinstimmend sehr zufrieden über SAM. Das Programm setze die richtigen Impulse, um Langzeitarbeitslose wieder an eine Beschäftigung heranzuführen. Iris Schröder, Bürgermeisterin der Gemeinde Neuberg, hob positiv hervor, dass der großzügige Förderrahmen bei SAM es gerade kommunalen Arbeitgebern erleichtere, Stellen zu besetzen.

Mit Stefan Jökel, Geschäftsführer von Jökel Bau aus Schlüchtern, und Carina Hilfenhaus, Geschäftsführerin des ambulanten Pflegedienstes QValère aus Langenselbold, waren auch zwei Unternehmer mit am Tisch, die sich von SAM überzeugt zeigten.

Beide stellten heraus, dass sie als Arbeitgeber bereit sind, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen und ihren Beitrag für die Integration von Menschen zu leisten, die dem Arbeitsmarkt lange fern waren.

„Als Optionskommune haben wir einen großen Gestaltungsspielraum“, erläutert Susanne Simmler, Erste Kreisbeigeordnete. „Wir wollen keine schnellen Erfolge die dann wieder verpuffen. Unser Ziel ist Langzeitarbeitslose nachhaltig zu integrieren und dauerhaft Arbeitsplätze zu schaffen.“ Das Programm SAM sei ein Paradigmenwechsel, so Simmler weiter. Michael Krumbe, Vorstand des KCA-Jobcenters, pflichtet ihr bei: „SAM ist nicht einfach nur wieder ein weiteres Bundesprogramm. Es bietet als neues Regelinstrument im SGB II nicht nur einen großzügigen Förderrahmen, sondern besticht zudem durch das begleitende Coaching. Wir begleiten sowohl die Teilnehmenden als auch die Arbeitgeber intensiv über fünf Jahre hinweg.“ Auch die sorgfältige und engmaschige Vorbereitung und Qualifizierung der Arbeitsuchenden sei ein wesentlicher Erfolgsfaktor, schließt Krumbe.

Weitere Stimmen und Impressionen von der Fachveranstaltung SAM finden Sie in diesem kurzen Video.